Mindset

Back to the roots

Es war die letzten Wochen sehr still um Enie M. aber es gibt mich noch. Ich bin noch da und Enie M. ist es auch. Manchmal brauche ich einfach eine Auszeit um wieder zu mir zu kommen. Manchmal rückt das Leben mich so weit weg von dem was war und was eigentlich wichtig ist, dass ich mir dessen erst mal wieder bewußt werden muß. Und dann muß ich den ganzen Weg ja auch wieder zurück gehen. Das braucht einfach Zeit.

Und ja, ich hatte ein schlechtes Gewissen. Schließlich hatte ich versprochen jeden Dienstag zu schreiben und mittlerweile gibt es auch einige Menschen, die Enie M. regelmäßig lesen. Aber da sind wir auch schon an dem ersten wichtigen Punkt. Der Blick nach den Anderen. Der Blick nach Außen. Was werden wohl die Leser denken, wenn Enie M. einfach nichts bringt? Sicher fällt dann die Statistik und wer weiß ob es in Zukunft weiter so gut läuft. Aber worum geht es denn wirklich? Enie M. ist damals aus meinen Gedanken entstanden. Sie halfen mir Dinge zu verarbeiten oder besser zu verstehen. Es ging nicht darum was die Anderen denken, es ging ganz alleine um mich und meine ganz eigene Welt.

Wie um alles in der Welt kann mir die Meinung der Anderen wichtiger sein als meine, wenn es um meine innere Welt geht?

Aus der Idee, die Gedanken mit Anderen zu teilen ist dann etwas geworden, was ich so nicht geplant hatte. Plötzlich war es mir wichtig, dass ich auf Facebook gesehen werde. Genug Likes und Kommentare bekomme. Ich hatte sogar schon überlegt, ob ich Euch frage über welche Themen ich schreiben sollte! Da frag ich mich: Wie weit kann man eigentlich noch vom Ursprung abrücken? Ich brauchte ganz einfach die Bestätigung, dass Enie M. gut ist wie sie ist. Aber was soll das? Natürlich ist Enie M. gut so wie sie ist! Wie um alles in der Welt kann mir die Meinung der Anderen wichtiger sein als meine, wenn es um meine innere Welt geht? Und wer hat bitteschön das Recht darüber zu urteilen? Niemand. Nur ich. Ich muß mir genug sein. Es geht gar nicht darum, dass es auch für Andere reicht.

Dazu kommt, dass ich momentan Social-Media-mäßig ziemlich gelangweilt bin. Ich mag Instagram lieber als Facebook aber habe auf beiden Kanälen keine Lust meine Arbeit regelmäßig zu teilen. Ich tue das auf meiner Homepage wahnsinnig gerne, auf Facebook und Instagram muß ich mich leider dazu zwingen. Aber sowohl meine Arbeit als Fotografin, als auch mein Privatleben verlangen es von mir diese Medien zu nutzen. Ich habe in dieser Hinsicht noch keinen Weg gefunden gescheit damit um zu gehen aber was Enie M. betrifft, habe ich eine Entscheidung getroffen.

Ich freue mich von Herzen über Jeden der diesen Weg hier mit mir zusammen geht aber ich muß es hier in diesem Raum tun

Ich möchte und werde natürlich auf Enie M. weiter schreiben aber ich werde die neuen Posts nicht mehr auf Facebook ankündigen. Man kann diesen Blog aber auf der Startseite via E-Mail abonnieren und wird dann informiert, sobald ein neuer Blogpost online geht. Vielleicht wird es irgendwann auch einen Newsletter geben – eintragen kann man sich dafür zumindest schon mal.

Ich freue mich von Herzen über Jeden der diesen Weg hier mit mir zusammen geht aber ich muß es hier in diesem Raum tun. Wenn ich zu viel nach Außen schaue und meinen Wert über Andere definiere, dann kann ich mich selbst nur ganz schwer erkennen. Und dann gibt es auch kein Enie M. mehr.

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